Kirchgemeinden Kuppentin und Woosten
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Nachdem man sieben Stufen im Turm abwärts gegangen ist, gelangt man in das Kirchenschiff. Dieses wird durch eine flache Holzdecke geschlossen.

An den Wänden sind die Reste des ehemaligen Gewölbes noch zu erkennen.

Der Altarraum ist fast quadratisch, in der einen Ecke die Renaissancekanzel aus dem 17. Jahrhundert, in der anderen der Taufstein neugotischer Prägung. Das Gestühl auf der rechten Seite ist reichverziert, auf der linken eher schlicht. Der Altar wurde von Lothar Mannewitz gestaltet, der auch die Fenster im Chorraum mit farbigem Glas entwarf.

Im Turm hängt eine Glocke. Wie andernorts auch, mussten im letzten Weltkrieg Glocken abgenommen werden. Sie wurden für Kriegszwecke eingeschmolzen. Sicher ist, dass es zwei Glocken in Unter Brüz gab. Ob ein vorhandenes drittes Joch im Glockenstuhl tatsächlich eine Glocke aufgenommen hatte, das bedarf einer Klärung.

Die Empore ist in dieser Form nach der Renovierung in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden. In den Kassetten hängen einige Familienwappen der verschiedenen Patrone der Brüzer Kirche aus vergangenen Zeiten.